42.021

Wir danken 42.021 Unterstützerinnen und Unterstützern.
Für Gott in Schleswig-Holstein.

Volksinitiative für einen Gottesbezug: „Wir sind stolz auf das Erreichte!“

Die Initiatoren

Die Erstunterzeichner

Uwe Appold

Hans Heinrich Driftmann

Arved Fuchs

Jürgen Gosch

Helga Klindt

Carsten Köthe

Werner Schwarz

Marga Trede

Die Initiative

Prominente Vertreter der verschiedenen Religionen starten eine Volksinitiative für den Gottesbezug. Begleitet wird die von Peter Harry Carstensen, Bernhard Schwichtenberg und Fatih Mutlu gestartete Initiative von 15 weiteren, engagierten Personen. Die Initiatoren wollen eine neue Debatte über das Thema anstoßen: „Es geht uns nicht allein um den Gottesbezug, sondern darum, was Gott in unserer Gesellschaft bedeutet.“

Die Volksinitiative möchte in Schleswig-Holstein „die Aufnahme eines Gottesbezuges in die Präambel der Landesverfassung durch einen verfassungsändernden Satz“ erreichen. Es geht also um die Neuaufnahme des Anliegens, das im vergangenen Jahr eine Gruppe von Landtagsabgeordneten bereits eingebracht hatte. „Wir wollen deutlich machen, dass der Gottesbezug in der Verfassung gerade in den Zeiten der Ausgrenzung bestimmter religiöser Gruppen ein wichtiges Zeichen für ALLE Gläubigen ist: Für Toleranz, für Vielfalt und für klare Werte, die nicht vom Zeitgeist bestimmt werden.“ So Fatih Mutlu, Vorsitzender der Schura Islamischen Religionsgemeinschaft Schleswig-Holstein e.V.

Hintergrund

Im Herbst 2014 hat der schleswig-holsteinische Landtag darüber diskutiert, ob Gott in die Landesverfassung aufgenommen werden soll – beispielsweise mit einer Formulierung, wie sie seit 1949 in unserem Grundgesetz verankert ist („Verantwortung vor Gott und den Menschen“). Im Parlament in Kiel gab es keine Mehrheit. Viele Menschen waren anschließend, unabhängig von ihrer Herkunft und Religion, sehr betroffen.

Als gesellschaftlich aktive Mitglieder verschiedener Religionsgemeinschaften haben wir uns entschlossen, die basisdemokratische Möglichkeit einer Volksinitiative zu nutzen und mindestens 20.000 Unterschriften zu sammeln, damit im Parlament erneut über diese Frage abgestimmt werden muss.

Wir wollen deutlich machen, dass ein so genannter Gottesbezug in der Verfassung gerade in den Zeiten der Ausgrenzung einzelner religiöser Gruppen ein wichtiges Zeichen für ALLE ist: für Toleranz, für Vielfalt und für gemeinsame Werte. Und dafür, dass der Mensch sich seiner Grenzen bewusst sein sollte – Grenzen der Verfügbarkeit, seiner Macht sowie der Reichweite seiner Entscheidungen.

Das Ziel dieser Volksinitiative ist es, eine breite Diskussion darüber anzustoßen, welche Bedeutung Gott und das Engagement gläubiger Menschen, die Institutionen und Angebote der Religionsgemeinschaften in unserem Land haben – auch für diejenigen, die nicht gläubig sind.

Impressum

Peter Harry Carstensen, Fatih Mutlu, Prof. Bernhard Schwichtenberg

Volksinitiative Gottesbezug
c/o Tams, Turkuring 64
24109 Kiel

Tel: 0431 66 66 85 79
E-Mail: info@gottesbezug.de